Am 18. August 2025 wurde an der Technischen Universität Braunschweig der Grundstein für das Center for Circular Production of Next Batteries and Fuel Cells (CPC) gelegt. Nach unserem Entwurf entsteht hier ein Forschungsbau, der die nachhaltige Forschung an Batterien und Brennstoffzellen in Deutschland maßgeblich voranbringen wird. Gemeinsam mit Norbert Schachtner durften wir als planendes Architekturbüro an diesem besonderen Moment teilhaben.
Zu den Ehrengästen der Feierlichkeiten zählten Prof. Angela Ittel, Präsidentin der TU Braunschweig, Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Dr. Thorsten Kornblum, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, sowie Prof. Arno Kwade, designierter Sprecher des CPC.
Auf rund 3.700 m² gliedert sich das CPC in zwei zentrale Bereiche: das Technikum mit Laboren und Werkstätten sowie den Bürotrakt mit Arbeits- und Kommunikationsflächen. Beide Gebäudeteile sind durch einen verglasten Bereich miteinander verbunden, wodurch ein Baukörper entsteht, der Transparenz und Struktur in Einklang bringt.
Eingebettet zwischen NFF, NFL, ZESS und der Battery LabFactory ergänzt das CPC den Forschungsverbund BLB+ und trägt entscheidend dazu bei, Braunschweig als Standort für innovative Energietechnologien zu stärken.
Im CPC werden rund 150 Wissenschaftler daran arbeiten, Batterien und Brennstoffzellen so weiterzuentwickeln, dass Materialien in geschlossenen Kreisläufen genutzt und kritische Rohstoffe zurückgewonnen werden. Damit entsteht ein Forschungsumfeld, das Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Praxis konsequent miteinander verbindet.
Als Architekten verstehen wir das CPC nicht nur als Gebäude, sondern als Ausdruck einer gemeinsamen Vision. Es soll Forschung fördern, Kooperation sichtbar machen und eine Architektur bieten, die den Anspruch der Energiewende unterstreicht.
Visualisierung: @kiasm.studio
Fotos: Christian Bierwagen/TU Braunschweig
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